Praktika zur Berufsorientierung


   

Mit Hilfe der dokumentierten Leistungen in den Zeugnissen und denen der Potenzialanalyse wird eine zielgerichtete Auswahl der Betriebe für die beiden Schülerbetriebspraktika in Klasse 9 und Klasse 10 vorbereitet, so dass bis zum Schulabschluss ein realistischer Ausbildungsplatzwunsch erarbeitet werden kann. Dazu zählt auch die Informationsbeschaffung zu geeigneten Berufsfeldern durch die bereits im Jahrgang 8 organisierten Berufsfelderkundungen. Diese sehr aufwendige Organisation von jeweils drei eintägige Berufsfelderkundungen für ca. 70 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 wird in sehr konstruktiver Zusammenarbeit mit der Troisdorfer Wirtschafts-förderungs- und Stadtmarketing GmbH TROWISTA in Person von Herrn Fabian Wagner organisiert. Eine schulinterne Praktikumsbörse, in der die Schüler mit Praktikumserfahrungen ihre Betriebe vorstellen, vertieft diesen Prozess. Eine wichtige unterrichtliche Basis der Berufsvorbereitung der GHS sind neben dem Unterricht im Fach „Berufsorientierung“ (BOR) die derzeit bestehenden fünf Schülerfirmen, die praktische Erfahrungen im Hinblick auf Arbeitsprozesse, Betriebsabläufe und Betriebsstrukturen einer „echten Firma draußen“ zumindest im Ansatz vermitteln.

Erste authentische, berufliche Erfahrungen sammeln die SchülerInnen während dreiwöchiger Betriebspraktika in Klasse 9 und Klasse 10 Typ B. In Klasse 10 Typ A hat sich ein enger Kontakt zu Ausbildungsbetrieben im Rahmen des Langzeitpraktikums, im Schuljahr immer dienstags, bewährt.

Die Berufsberatung der Arbeitsagentur, vertreten durch Frau Roderfeld, optimiert im Jahrgang 9 und 10 die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz, in der Regel einmal pro Monat im schuleigenen Berufsorientierungsbüro (BOB), siehe auch unter "Arbeitsagentur".

Spezielle Unterstützung erfahren ausgesuchte Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 9 und 10 durch zwei Hilfsangebote im Zuge einer persönlichen Betreuung. Im Berufsorientierungsbüro finden sich einmal wöchentlich die Berufseinstiegsbegleiter (Herr Schreiber und Herr Hahn) ein.

Ähnlich persönlich ist die Arbeit im Patenprojekt für die Ausbildung der Diakonie (PfAu) organisiert, in der in der Berufswelt erfahrene Erwachsene (Paten) sich gezielt mit ihren Patenschülern der Berufsorientierung widmen, bei der Praktikums,- und Ausbildungsplatzsuche helfen.