Wir sind richtig gut drauf!

Die Hauptschule an der Lohmarer Straße hat das jetzt schriftlich

Mit großer Freude nahmen Schulleiter, Lehrer und Schüler der Gemeinschaftshauptschule an der Lohmarer Straße das "GUTDRAUF"-Zertifikat entgegen. Foto:uzk

Troisdorf (uzk). Wenn Schulleiter Peter Martin in die Runde seiner Schülerinnen und Schüler fragt: "Was sind wir?", dann ertönt es laut und kräftig: "Gut drauf!" Die Aussage stimmt, das hat die Schule jetzt in Form eines Zertifikats auch schriftlich.

Für die vielen Bemühungen, die man an der Schule in Troisdorf-Mitte seit Jahren leistet, gab es von der "Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung" das "GUTDRAUF" Zertifikat. Die Gemeinschaftshauptschule bekommt diese Auszeichnung für ihre Programme zur Konflikt- und Stressbewältigung, Spiel- und Sportpausen, Bewegung im Unterricht, gesunde Ernährung und verschiedene Ruhe- und Wohlfühlräume. Überreicht wurde die Anerkennung von Karsten Heusinger, dem Vertreter von "kivi", dem Verein zur Förderung der Gesundheit im Rhein-Sieg-Kreis. "Ohne die Hilfe von Freunden und Förderern, sind die vielen Angebote nicht möglich.", darauf verwies Schulleiter Martin noch einmal ausdrücklich, als er im Beisein von Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski das Zertifikat für seine Schule erhielt. Natürlich gab es dazu von den begeisterten Schülern und als Dankeschön an die "Helfer" einen kräftigen Applaus.




GHS Lohmarer Straße ist BuG-Schule!!!

Teilnahme am Landesprogramm Bildung und Gesundheit



 


Das Konzept des Landesprogramms „Bildung und Gesundheit“

In NRW gibt es eine bereits seit über 15 Jahren Erfahrungen mit der Thematik „Gesundheit und Schule“. So nahmen nordrheinwestfälische Schulen am ersten Modellversuch „Netzwerk Gesundheitsfördernde Schulen“ (1.8.1993 bis 31.5.1997) teil. Diese Schulen bildeten den Kern des anschließenden BLK-Modellversuchs „OPUS – Offenes Partizipationsnetz und Schulgesundheit, Gesundheitsförderung durch vernetztes Lernen“, der am 1. Juni 1997 startete und Mitte 2000 offiziell beendet wurde, in NRW aber unter dem Titel „OPUS NRW – Netzwerk Bildung und Gesundheit“ als Landesprogramm bis zum 31.12.2007 weitergeführt wurde. In dieser Zeit wurde das Netzwerk um Einrichtungen des Elementarbereichs erweitert, sodass heute etwa 700 Schulen und 300 Kindertageseinrichtungen in diesem Bildungs- und Gesundheitsnetzwerk organisiert sind.

Das aktuelle Landesprogramm „ Bildung und Gesundheit“ ist das Nachfolgeprogramm von „OPUS NRW – Netzwerk Bildung und Gesundheit“. Es ist das „gemeinsame Programm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Schule und Weiterbildung, der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, des BKK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, der AOK (AOK Rheinland/Hamburg und AOK Westfalen-Lippe) und der BARMER zur Förderung der integrierten Gesundheits- und Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen und Schulen. Die Träger bilden damit eine Verantwortungspartnerschaft für die Förderung der guten gesunden Bildungseinrichtung“ (6. Konzeptentwurf S. 1).

Das Landesprogramm „Bildung und Gesundheit “ setzt konsequent die konzeptionelle Entwicklung der Gesundheitsförderung in Schulen fort. Gesundheits- und Bildungsqualität stehen nach heutigen Erkenntnissen in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis. So geht das Konzept davon aus, „dass Bildungsqualität nur dann entsteht, wenn Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention in allen relevanten Qualitätsdimensionen einer Bildungseinrichtung stattfinden, wie auch umgekehrt Qualität eine unverzichtbare Voraussetzung für wirksame Gesundheitsförderung und gesundheitliche Prävention ist. Das Wohlergehen aller ist nicht nur ein Zeichen guter Qualität einer Bildungseinrichtung, es fördert sie auch

Die Evaluation des Schulprogramms der GHS Lohmarer Straße

Auszug aus dem aktuellen Schulprogramm der GHS Lohmarer Straße  in Troisdorf:

"Gesundheit und Bewegung“

            1.3.1 BUG

Anknüpfend an das ehemalige Landesprogramm „OPUS – NRW“ (an dem auch unsere Schule seit vielen Jahren teilgenommen hat), ist mit Beginn des 01. September 2009 von Ministerin Barbara Sommer ein neues Landesprogramm unterzeichnet worden.

In dem neuen Landesprogramm, das sich „BUG“ (Bildung und Gesundheit) nennt, soll die Gesundheitsförderung an Schulen weiterentwickelt und gefördert werden.

„ Das neue Landesprogramm BUG zielt darauf ab, die Gesundheits- und Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern…Gesundheitsförderung, Schulentwicklung und Qualitätsentwicklung gehören zusammen…“ (Ministerin Frau Sommer). Vertiefende Informationen über das Landesprogramm BUG erhalten Sie auch auf der webside  www.bug-nrw.de

Mit Beschluss vom 16.09.09 der Schulkonferenz beteiligt sich unsere Schule an diesem Landesprogramm.

            1.3.2 GUT DRAUF

GUT DRAUF ist das Gesundheitsprogramm der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ (BzGA). Unsere Schule orientiert sich am GUT DRAUF - Leitbild, den GUT DRAUF Kriterien und den GUT DRAUF Standards. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.gutdrauf.net

Schulen sollen sich zu Einrichtungen mit einer bildungs- und gesundheitsfördernden Wohlfühlatmosphäre entwickeln. Das Motto lautet:“ Stressfreier lernen, leisten und leben“ und baut auf den drei Grundsäulen Bewegung, Ernährung und Stressregulation auf. 

            Die Schulen haben seit 2006 die Möglichkeit, sich zertifizieren zu lassen.

Mit Beschluss vom 16.09.09 der Schulkonferenz der GHs Troisdorf wird eine Zertifizierung als GUT DRAUF Schule angestrebt.

Unsere Schule orientiert sich seit Jahren an Standards und Leitgedanken, die das Gesundheitspotential unserer Schüler fördert. Drei Mitarbeiter/innen der Schule haben bereits an einer BzGA Basisschulung  teilgenommen.

Sowohl BUG als auch GUT DRAUF unterstützen uns mit Materialien, Projekten,    Informationen, den Gesundheitsgedanken unserer Schule weiter voranzubringen.

Es existiert eine Arbeitsgruppe „Gesunde Schule“, bestehend aus Vertretern aus Schulleitung, Lehrern und Schulsozialpädagogin, die kontinuierlich um Qualitätssicherung bemüht sind und die Bausteine „Ernährung“, „Bewegung“ und „Stressregulation“ zu kultivieren.

Hieraus entstanden sind u.a. Konfliktbewältigungsprogramme für Schüler, gesunde Ernährungsangebote, angeleitete Spiel- und Sportpausen, Integration von Bewegung während des Unterrichts, Spiel- und Ruheraum, GUT DRAUF Schul- und Sportfeste, Unterrichts – Projektreihen zu ausgewählten gesundheitsorientierten Themen, Wohlfühl – Klassenräume und vieles mehr.“



Durch die Evaluation soll in regelmäßigen Abständen die Durchführung und der Erfolg der schulischen Arbeit überprüft werden. (§3. 2,3 SchG) Erreichte Qualitätsstandards und die Weiterentwicklung der schulischen Arbeit werden gesichert.